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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

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Was unsere Anlegerinnen und Anleger sagen

Peter Schmaltz

„Als Jurist und ehemaliger Personalleiter in Bremen liegt mir soziale Gerechtigkeit am Herzen. Nachhaltige Geldanlage, die insbesondere Menschen der dritten Welt erleichtert, Wege aus der Armut zu finden, ist mir wichtiger als hohe Renditen.

Da sich auch meine Kirchengemeinde und meine Familie sich bei Okocredit engagieren, will auch ich meinen Beitrag leisten. Ich habe Vertrauen in das Konzept von Oikocredit und seine internationale Struktur. Denn diese werden nicht nur von hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sondern auch von einer großen Zahl höchst engagierter, ehrenamtlich tätiger Menschen getragen und weiterentwickelt.“

Weltladen Sögel

„Wir, der Verein „Unsere Welt - eine Welt" Sögel, engagieren uns für einen Fairen Handel mit Produkten aus den so genannten Entwicklungsländern, weil wir es für eine Frage der Menschenwürde halten, dass die Produzenten ihre Ware zu fairen Preisen verkaufen können und so einen gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen.

Aus unseren Erfahrungen mit dem Fairen Handel wissen wir, dass die Menschen in unseren Partnerländern häufig nicht in der Lage sind, selbst wenig aufwändige Projekte aus eigener Kraft zu finanzieren. Sie sind also darauf angewiesen, dass man ihnen auch dann Kredite gewährt, wenn es um eher kleinere Beträge geht und Sicherheiten fehlen.“

Der Weltladen Sögel ist seit 2003 Mitglied im Oikocredit Förderkreis Niederschsen-Bremen

Sven Giegold

Die Ökumenische Entwicklungs- genossenschaft Oikocredit leistet seit Jahrzehnten Pionierarbeit für mehr soziale Gerechtigkeit. Das Solidaritäts-Projekt der Armutsbekämpfung durch Kreditvergaben setzt deutliche Zeichen: Menschen in Entwicklungsländern wird zugetraut, selbst ihren Weg zu wirtschaftlicher Eigenständigkeit zu gehen. So ist jedes der Millionen kleinen Darlehen im besten Sinne Hilfe zur Selbsthilfe.

Was mich zusätzlich freut: Viele der Oikocredit-Förderkreise engagieren sich neben der Mobilisierung von weiterem Anlagekapital auch politisch und in entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Denn das große Problem weltwirtschaftlicher Ungerechtigkeit ist letztlich nur politisch zu lösen. Selbst etwas zu bewegen, sollte daher nicht beruhigen oder gar entpolitisieren. Vielmehr sollten wir Oikocredit-Aktiven gleichzeitig zu politischen Entscheidungen für ein gerechtes Weltwirtschaftssystem beitragen.

Sven Giegold, Europa-Abgeordneter und Mitbegründer von attac, ist seit 2005 Mitglied bei im Oikocredit Förderkreis Niedersachsen-Bremen